1. Aufbau eines Meilers
2. Beginn des Holzaufschichtens
3. Der Meiler wird abgedeckt
4. Vor dem Kokeln kommt das Schaufeln
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In der Mitte des Meilerplatzes werden 4 Holzpfähle (Durchmesser 8-10cm) in den Boden gerammt und mit 4 kurzen Brettern als Schacht (ca. 30x30cm) zusammengenagelt. |
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Abfallbretter und Rundhölzer werden als Unterlage des Meilers verwendet. Die Unterlage (in der Fachsprache als "Bruck" bezeichnet) dient beim Betrieb des Meilers zur besseren Luftzufuhr für das Holz von unten. |
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Innen: starkes Holz (Länge 150cm) Außen: schwächeres Holz (Länge 100-150cm). Das Holz wird senkrecht um den bestehenden Schacht geschichtet. |
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Die verschiedenen Längen des Holzes braucht man um die ovale Form der Meileroberfläche zu bekommen. |
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Menge des Holzes für einen Meiler: Je nach Größe 10 - 15 Raummeter |
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Nach dem Aufschichten werden Zugrohre eingebaut. Die Zugrohre (alte Ofenrohre) sind ca. 60cm lang und werden 20-30cm in das Holz am Boden des Meilers eingeschoben. |
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Abdeckung des Meilers: Die Meileroberfläche wird mit frischen Gras oder Brennnessel zugedeckt. |
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Seitlich wird der Meiler mit frisch geschlagenen, feinen Fichtenzweigen abgedeckt. |
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Vor dem Kokeln kommt das Schaufeln
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Bevor der Meiler zugeschaufelt wird, muß der Schacht mit einem Eisendeckel (Durchmesser 1m) von oben abgedeckt werden. Der Meiler ist nun vollständig mit Erde zugeschaufelt. Die Erdschicht ist ca. 20cm dick. Beim Zuschaufeln entsteht um den Meiler ein 60x60cm großer Graben. |
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Zum Schluss wird die Erde mit einer Holzstange angeschlagen, so daß sie fest anliegt und nicht abrutschen kann. Der Aufbau dauert 1 bis 1,5 Tage; die Brenndauer eines Meilers beträgt ca. 1 Woche. |
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